Wissenswertes über Tequila
123tequila.de
  Top » Cart Contents  |  Checkout |  Login   
Categories
Tequila Silver (53)
Tequila Gold (47)
Tequila Aged (29)
Tequila Ultra Aged (3)
Mezcal (43)
Porfidio (3)
Sotol (2)
Tequila Miniatures (6)
Tequila Liqueure (4)
Special Offer (4)
Accessories
Shopping Cart
0 items
Languages
Deutsch English Español
Quick Find
 
Use keywords to find the product you are looking for.
Advanced Search
Information
Shipping
Privacy Notice
Conditions of Use
Impressum
Tequila information
Contact Us

Tequilalexikon

Sorry, this site only in German at the moment.

Als Tequila wird eine Form des Mezcal, eines Agaven-Brands aus Mexiko, bezeichnet. Tequila ist der bekannteste Mezcal und wird in der Umgebung der Stadt Tequila im mexikanischen Bundesstaat Jalisco, und in vier weiteren Staaten aus dem Herzen der blauen Agave (Agave tequilana Weber, azul, Agavaceae) gewonnen.
Dieses Herz wurde von den Einheimischen "Das Haus des Mondes" genannt, was in der Indianersprache Nahuatl „Mezcal“ heißt. Für gewöhnlich beträgt der Alkoholgehalt zwischen 38 % Vol. und 40 % Vol., einige reichen bis zu 50 % Vol. Alkohol. Tequila wird in vier Kategorien eingeteilt (nach Consejo Regulador del Tequila A.C.). Für den Export werden englische, innerhalb Mexikos spanische Bezeichnungen benutzt: * silver; blanco: klarer, transparenter Tequila. Nach der Destillation unmittelbar in Flaschen abgefüllt. * gold; joven oder oro: wie Silver-Tequila, nur wird dieser eingefärbt. Dies geschieht entweder mit Zuckersirup, Eichenholz-Zusätzen oder Karamell. * aged; reposado: Tequila, der mindestens zwei Monate in Eichenholz-Behältern geruht hat. * extra-aged; añejo: Tequila, der mindestens ein Jahr in Eichenholz-Behältern lagert. Die Behälter dürfen eine Größe von 600 Litern nicht übersteigen. Der Alkoholgehalt muss mit Wasser reguliert werden. Zusätzlich werden zwei Qualitäten unterschieden: * Mixto, mindestens 51 % des Zuckers zur Alkoholproduktion stammen von der Agave azul (blaue Agave), der restliche Zucker kann anderen Ursprungs sein, vorzugsweise wird Rohrzucker verwendet. Mixto Tequila darf in Flaschen und Tanks abgefüllt und versendet werden. In Tanks versendet beträgt der Alkoholgehalt für gewöhnlich 55 % Vol. und wird bei dem Abfüller mit Wasser auf Trinkstärke reduziert. * 100 % Agave azul, darf nur in Flaschen abgefüllt und versendet werden. Insbesondere bei den gereiften Tequilas, reposado und anejo, dürfen die Fässer nur unter Aufsicht der CRT Behörde geöffnet und der Tequila in Flaschen abgefüllt werden. Im Rahmen dieser Einteilung ist der beste Tequila also ein extra-aged 100 % Tequila (Tequila añejo 100 % Agave azul).
Produktion
Der Rohstoff für Tequila darf ausschließlich aus der blauen Weber-Agave hergestellt werden. Durchschnittlich dauert es 8-9 Jahre, bis eine Agave geerntet werden kann. Das Innere der Agave, das Herz oder auch Piña genannt, wird in Öfen zwischen 60 und 85 Grad zwischen 24 und 36 Stunden unter Dampf gegart.
Die meistens größeren Hersteller jedoch benutzen Autoklaven, worin unter Druck und mit heißem Dampf die Agaven zwischen 8 und 14 Stunden verbleiben. Dadurch wird der Zucker in Einfachzucker umgewandelt. Nach dem Kochen kühlen die Agaven ab (traditionell zwischen 36 und 48 Stunden) und werden dann zerkleinert. Mit Wasser bestrahlt, wird der Saft und Zucker aus den Pflanzen gelöst, die schließlich ausgepresst werden. Bevor der Sirup oder Most (wenn Agaventeile verbleiben) verarbeitet wird, entscheidet man, ob ein 100 %-Tequila entstehen soll. Bei einem 100 %-Tequila werden der Sirup oder Most ohne Zusatz in große Tanks eingebracht. Ansonsten muss ein Minimum von 51 % Agaven-Zucker verbleiben, der mit maximal 49 % anderem Zucker gemischt werden kann (mixto Tequila). Unter Zugabe von Hefe fermentiert die Masse, abhängig von der Jahreszeit und Temperatur, bis zu 12 Tagen, dank moderner Chemie jedoch oftmals nur noch 24 Stunden. Der Zucker wird in Alkohol umgewandelt, etwa 5–7 %, und die Hefe stirbt ab. Danach findet eine zweifache Destillation statt, selten auch eine Dritte, entweder in traditionellen Kupferbehältern oder modernen Stahltanks. Die Destillation dauert zwischen 4 und 8 Stunden. Das Ergebnis ist ein völlig klarer Tequila. Für „echten“ Tequila verwendet man übrigens keine Hefen, sondern ein Bakterium (Zymomonas mobilis). „Echter“ Tequila ist damit eine Besonderheit. Der 100 %-Tequila muss in Mexiko in Flaschen abgefüllt werden. Zusätzlich bekommt er die Bezeichnung „Hecho en México“ (hergestellt in Mexiko). Anderer Tequila darf in Tanks verbracht und auch anderen Ortes abgefüllt werden.
Geschichte
Namensgeber für dieses Getränk ist die Stadt Tequila nahe der pazifischen Küste. Wahrscheinlich waren Spanier während des 16. Jahrhunderts die ersten, die Tequila herstellten. Die blaue Agave wuchs hier üppig und war im Leben allgegenwärtig. Ob zur Herstellung von Seilen, als Nadeln oder Heilmittel und mehr wurde diese Pflanze benutzt.
Da aus Agaven das Getränk Pulque hergestellt wurde und viele Einheimische zudem das süße Herz der blauen Agave kauten, liegt die Vermutung nahe, dass die Spanier anfingen, ein Destillat herzustellen. Diese Entwicklung wurde von der spanischen Kolonialregierung nicht gerne gesehen und die Produktion wurde verboten. Doch die Tequila-Produktion wuchs im Verbotenen, bis im 17. Jahrhundert mit der Einführung einer Steuer die Produktion wieder erlaubt wurde. Tequila verbreitete sich so in der Region, die heute den Bundesstaat Jalisco bildet. Durch die mexikanische Unabhängigkeit 1821 wurde es schwerer, Alkohol aus Spanien zu beziehen. Die lokalen Hersteller nutzten diese Gelegenheit, erweiterten ihre Tequila-Produktion und verkauften Tequila bis nach Mexiko-Stadt. Während die Tequila-Produzenten immer mächtiger wurden und auch politischen Einfluss ausübten, wurde Tequila 1911, nach Beendigung der Diktatur von General Porfirio Diaz, zum National-Getränk. Während mexikanische Filme in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts das Tequila-Wachstum weiter förderten, expandierte der Tequila während des Zweiten Weltkrieges nach Nordamerika. Maßgeblich soll daran auch die Margarita beteiligt gewesen sein. Schließlich breitete er sich nach Europa und Südamerika und in die ganze Welt aus.
Wirtschaft
80 % des Tequilas kommt aus dem mexikanischen Bundesstaat Jalisco. Mittlerweile beherrscht die blaue Agave weite Teile dieser Region. Darüber hinaus darf Tequila aus verschiedenen Bezirken der Bundesstaaten Nayarit (8 Bezirke), Michoacán (30 Bezirke), Guanajuato (7 Bezirke) und Tamaulipas (11 Bezirke) kommen. [1] Es gibt etwa 120 Hersteller mit ungefähr 730 Tequila-Marken. Im Jahr 2005 wurden 40 % der Produktion auf dem heimischen Markt verkauft, 46 % in die USA und 14 % in das übrige Ausland exportiert. [1] In der Tequilaproduktion sind, direkt und indirekt, etwa 300.000 Menschen beschäftigt.
Der Wurm
Ein Wurm befand sich nie im Tequila. Dieses hartnäckige Gerücht ist falsch. Jedoch werden einige Mezcal-Sorten aus anderen Regionen (Bundesstaat Oaxaca) mit dem Maguey-Wurm (welcher eigentlich eine Raupe ist) in der Flasche angeboten. Er soll, der Legende nach, potenzsteigernd sein.
Trinkkultur
Guter 100%-Agave Tequila (siehe Bild) sollte pur genossen werden. Reposado üblicherweise im Sherryglas, einen Añejo auch im Cognacschwenker. Der runde Geschmack guter, alter Tequilas entfaltet sich bei Zimmertemperatur, er sollte auch nicht durch Salz oder Limette verfälscht werden.
Gewöhnlicher, junger Tequila wird in Mexiko mit Salz und Limette genossen, wobei ein striktes Ritual nicht allgemein üblich ist, sondern Salz und Limette je nach persönlichem Geschmack genommen werden. In Restaurants wird (junger) Tequila auch zusammen mit einem Glas Sangrita und einem Glas Limettensaft zum Essen serviert, also drei Gläser. Getrunken wird nicht etwa „auf Ex“, sondern mit Genuss. Die Reihenfolge ist dann Tequila, Sangrita und zum Schluss Limettensaft. Alle oben genannten Kombinationen werden im Wesentlichen zur Neutralisation des Tequilageschmackes verwendet. Das Trinken des jungen goldenen Tequilas mit einer Orangenscheibe und einer Prise Zimt ist eine deutsche Spezialität und in Mexiko genauso unüblich wie die „schwedische“ Variante. Bei dieser wird eine Kaffeebohne in den weißen Tequila gegeben und dazu eine mit Zimt bestreute halbe Orangenscheibe gereicht. Zuerst wird die Zimt-Orange mit der ersten Hälfte des Tequilas getrunken. Danach der restliche Tequila samt der Kaffeebohne, auf die während des Trinkvorgangs gebissen wird. Diese Trinkart findet man auch in Deutschland neben dem verbreiteten Salz-Tequila-Zitrone-Ritual. In aller Welt wird Tequila auch in Cocktails getrunken. Häufig werden dafür Mixtos verwendet, aber auch hochwertige Cocktails mit 100%-Agave Tequila erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die bekanntesten Tequila-Cocktails sind der Margarita und der Tequila Sunrise.
[nach oben]
Quelle: wikipedia
Sotol ist eine mexikanische Spirituose und gehört wie der Tequila zu der Familie des Mezcal. Er gilt als Nationalgetränk von Chihuahua, dem größten Bundesstaat Mexikos. Sotol ist eine Spirituose, die von einer wilden yuccaähnlichen Pflanze, der Dasylirion Wheeleri hergestellt wird.
Kategorien
Wie beim Tequila gibt es die Kategorien Blanco, Reposado, anejo
Blanco: klarer, transparenter Sotol. Nach der Destillation unmittelbar in Flaschen abgefüllt.
Reposado: Sotol der mindestens zwei Monate in Eichenholz-Behältern geruht hat.
Anejo: Sotol der mindestens ein Jahr in Eichenholz-Behältern lagert.
Sotol wird auch unter Zugabe von Zucker als Mixto angeboten, wobei mindestens 51% aus der Dasylirion hergestellt sein muß.
Die Sotol Pflanze
Die Dasylirion Wheeleri (Rauschopf, im engl. auch Dessert spoon, span. Sotol) ist der winterhärteste Vertreter der Dasylirien, wobei dessen wissenschaftlicher Name sich auf den dicken Stamm bezieht: (griech. dasys – dick und lirion – Lilie). Das Verbreitungsgebiet der Dasylirion Wheeleri erstreckt sich von Süd Arizona bis nach Mexiko mit unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen. Es handelt sich um einen blaublättrigen Dasylirion, mit randständigen Zähnchen,mit Blättern die sich häufig um die eigene Achse drehen und dadurch wie "gezwirbelt" wirken. Ein vom Stamm gelöstes Blatt hat die Form eines Löffels, daher der Name Dessert Spoon. Die Blüten blühen im Sommer auf einem hohen Blütenstiel aus der Mitte der Rosette von Blättern. Blüten sind klein, grünlich-weiß bis gelblich entlang der oberen Hälfte des 1.50 Meter bis 2.50 Meter hohen Blütenstiels. Samen sind Dreiflügelig und werden vom Wind verstreut.
Geschichte
Schon vor ca. 1.000 Jahren stellten die Azteken aus dem vergorenen Saft der wilden Agaven die Pulque her. Erst die Spanier begannen mit der Destillation von Pulgue. Eine Gruppe von Franziskanern unter Fray Juan Calero und der spanische Kapitän, Cristóbal de Oñate, ein Offizier von Nuno de Guzmán gründete am 12. April 1530 ein Dorf. Da das Dorf am Fuße eines Vulkans lag, bekam das Dorf den indianischen Namen für Vulkan. Tequila war geboren. Aus Sehnsucht nach destillierten Geistern in einem Land ohne Weinberge, begannen die Spanier den vergorenen Agaven-Saft in den kleinen transportablen Destillierapparaten der Seeleuten zu Destillieren.
Um den spanischen Weinhandel zu fördern, wurde 1595 von Philipp II in Mexiko der Anbau von neuen Weinbergen verboten. Wahrscheinlich deßhalb begannen die Spanier im Jahr 1600 mit der Destillation von Agaven und begründeten die traditionellen Techniken für eine verbesserte Produktion. Don Perdo Sanchez de Tagle, dem Marquis de Altamira baute dort die erste Brennerei, kultivierte die blaue Weber Agave. Der Agavenschnaps (Vino Mezcal) wurde später nach dem Dorf Tequila benannt. Heute wird Tequila ausschlieslich von der blauen Weber Agave hergestellt und Sotol wird von der wildwachsenden Dasylirion wheeleri und auch von D. duranguensis, D. palmeri und D.acotriche hergestellt.
Herstellung
Nach ungefähr 15 Jahren Wachstum wird die Dasylirion geerntet. Die Blätter werden abgeschnitten, so daß nur noch der ananasartige Stamm übrigbleibt. Die Stämme werden in einem grubenartigen Backofen (palenques) gelegt, mit den eigenen Blättern und Erde bedeckt und garen ca. drei Tagen lang bis sie weichgekocht sind. Anschließend werden sie dann mit einem Mühlstein zermatscht. In modernen Anlagen werden die Dasylirion in speziellen Keramiköfen bei 100° Celsius etwa 72 Stunden gekocht. Danach werden die Dasylirionköpfe zerkleinert.
Nach der Zerkleinerung wird das „Aguamiel“ herausgepresst und ungefähr drei Tage fermentiert, bis sich ein Brei mit bittrem oder saurem Geschmack bildet. Diese "Brühe" wird passiert und zweifach destilliert. Das Destillat wird jetzt mit Wasser auf 38%-40% Vol. verdünnt. Danach in Flaschen abgefüllt oder in Eichenfässern gereift.
[nach oben]

Sotol Photographs by: William Vann/www.edupic.net
Der Mezcal, Mescal oder Meskal (von Nahuatl mexcalli, „Schnaps“)ist eine mexikanische Spirituose mit typischerweise 40% Vol.; sie wird aus dem Fleisch verschiedener Agavenarten (Mexikanisches Spanisch magueyes oder mezcales) hergestellt. Der Geschmack und das Aussehen des Mezcal variiert je nach Art der Agave, der Region, sowie der Zubereitung und der Dauer der Lagerung. Der bekannteste Mezcal ist der Tequila, welcher in der Umgebung der Stadt Tequila im mexikanischen Bundesstaat Jalisco ausschließlich aus der Blauen Agave gebrannt wird. Mezcal wird hauptsächlich in der Region um die Stadt Oaxaca hergestellt. Offiziell dürfen ihn des Weiteren noch die Staaten Guerrero, Durango, San Luis Potosí und Zacatecas produzieren.
Herstellung
Mezcal wird aus dem Herzen der Agave hergestellt, nachdem die Agave zum ersten und zugleich letzten Mal geblüht hat, nach etwa 6 bis 10 Jahren Lebensdauer. Die Blätter werden abgeschlagen, lediglich der Ananas-förmige Kern der Pflanze (daher auch dessen spanische Bezeichnung piña, „Ananas; Tannenzapfen“) wird geerntet, gekocht und danach zu einem Brei zerstoßen. Der Kochvorgang geschieht traditionell in so genannten palenques, großen Gruben im Erdboden. Diese Gruben werden ausgelegt mit heißen Steinen, darauf kommen die Agaveherzen und diese werden mit Palmmatten (petate) und mit Erde abgedeckt. In dieser Grube verbleiben sie für drei bis fünf Tage, damit sie das Aroma des Bodens und des Rauchs aufnehmen können. Anschließend ruhen die Agaveherzen für etwa eine Woche und werden dann mit einem Mühlstein zermatscht. Moderne Zubereiter kochen die Agave in Stahlöfen und zerkleinern sie danach automatisch. Der entstandene Brei wird mit Hefe und, sofern es sich nicht um einen Mezcal aus 100% Agave handelt, auch mit Zucker vermischt und dann für mehrere Tage in großen rostfreien Stahlwannen fermentiert. Dabei muss der Anteil der Agave nach gesetzlicher Vorgabe mindestens 51% betragen. Nach der Fermentierung wird der Brei zweimal destilliert. Nach der ersten Destillation ist die Alkoholausbeute meist noch sehr gering. Nach dieser Destillation werden die Fasern aus dem Brei entfernt und der Alkohol der ersten Destillation wieder beigefügt. Die Mixtur wird ein zweites Mal destilliert. Werden dabei Alkoholgehalte von über 80% erreicht, so wird der Alkohol mit Wasser verdünnt. Dieser Schnaps wird in Flaschen abgefüllt oder zur Alterung gelagert. Die Alterung von Mezcal geht im Vergleich zu anderen Spirituosen relativ schnell. Er wird in großen Holzfässern für zwei Monate bis sieben Jahre gelagert und erhält auf diese Weise neben dem Aroma durch das Holz auch eine goldgelbe Färbung. Je dunkler der Mezcal ist, umso länger wurde er gelagert und umso markanter ist das Aroma. Dabei unterscheidet man drei Altersstufen: 1. Blanco: Weißer (klarer) Mezcal mit einer Lagerdauer von weniger als zwei Monaten 2. Reposado: Lagedauer zwischen zwei Monaten und einem Jahr. 3. Añejo: Die Lagedauer beträgt mindestens ein Jahr, wobei die Fässer nie mehr als 350 Liter fassen.
Der „Wurm“ im Mezcal
Mezcal wird manchmal mit einer Mottenraupe der Gattung Megathymus aus der Familie der Dickkopffalter in der Flasche angeboten. Fälschlicherweise wird diese Raupe oftmals als „Wurm“ (gusano de maguey, „Agavenwurm“) bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen Marketing-Gag, der 1950 durch Jacobo Lozano Páez eingeführt wurde.
Er fand heraus, dass Mezcal aus raupenbefallenen Agavenblättern einen etwas anderen Geschmack hatte als der von unbefallenen. Daher kam ihm der Gedanke, aus Marketinggründen eine Raupe (Gusano del Maguey) in die Flasche einzuführen und er hatte damit einen recht beachtlichen Erfolg. Diese Raupe ist beispielsweise in den Marken „Gusano de Oro“, „Gusano Rojo“, „Dos Gusanos“ oder „Oro de Oaxaca“ enthalten, Tequila enthält diese Raupe nie. Eine andere Version besagt, dass ursprünglich private (illegale) Kleindestillerien den Wurm in die Flaschen gaben, um das Ergebnis des Destillates zu überprüfen. Zersetzte sich der Wurm, war das Destillat misslungen. Wurde er dagegen konserviert, deutete es darauf hin, dass der Mezcal für Menschen genießbar war. In Mexiko ist es üblich, zum Mezcal ein rötliches Gewürz gereicht zu bekommen, das auf eine Limette gestreut wird. Dabei handelt es sich entweder um Chilisalz (Salz mit Chili- und Limettenpulver) oder um Chilisalz mit Pulver der getrockneten und zerstampften Raupe („Sal de Gusano“).
Vorurteile und Fehlinformationen über Mezcal
* Weder Mezcal noch der Mezcal-„Wurm“ enthalten Meskalin, sie sind nicht halluzinogen.
* Mezcal wird nicht aus Kakteen hergestellt, sondern aus Agaven, einem Liliengewächs.
* Mezcal wird nicht aus dem Peyote-Kaktus hergestellt (der ja Meskalin enthält).
[nach oben]
Quelle: wikipedia
Continue






Show mobile view

CLASSIC - MOBILE View

Copyright © 2017 123tequila.de
Powered by osCommerce